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haeufig gestellte Fragen




Falls Sie weiteren Rat brauchen, stehen wir Ihnen gern zur Verfuegung. Senden Sie eine E-Mail an info@swiss-horse-boot.de oder nutzen Sie unseren Faxservice unter +49 611 45 15 84.



Wie kann ich die die Boot-Groesse fuer mein Pferd bestimmen?

Wie wird der SWISS HORSE BOOT angepasst?

Die Huflaenge ueberschreitet die Tabellenmasse. Was ist zu tun?

Mein Pferd soll in Zukunft "BARFUSS" bzw. mit BOOTS gehen. Was ist zu beachten?

Was ist bei der Befestigung der Boots zu beachten?

Auf was muss beim Aufziehen des SWISS HORSE BOOT geachtet werden?

Benoetige ich fuer den BOOT Stollen?

Sind Fangriemchen empfehlenswert und wozu?

Allgemeine Hinweise




Wie kann ich die die Boot-Groesse fuer mein Pferd bestimmen?

GROESSENFESTSTELLUNG:

Huf Vermessen Sie den Huf; moeglichst frisch ausgeschnitten,an seiner breitesten Stelle. Die so ermittelte Hufbreite ist massgebend fuer die benoetigte Schuhgroesse.Danach messen Sie den Huf der Laenge nach (Laufflaeche).
Falls das Laengenmass die oben genannte maximale Huflaenge ueberschreitet, so koennen Sie die Zehen mit einer Hufraspel entsprechend kuerzen; maximal bis zur weissen Linie.

BEISPIEL:

Die Hufbreite betraegt an der breitesten Stelle 12,1 cm. Diese Breite entspricht Schuhgroesse Nr.1 Demnach soll die Huflaenge nicht mehr als 12,5 cm betragen.

Noch eine Bitte. Nehmen Sie sich Zeit beim Vermessen. Denn nur aufgrund genauer Massangaben koennen wir den passenden Schuh dazu liefern.
Falls Sie unsicher sein sollten, skizzieren Sie die Hufabdruecke auf eine Unterlage, woraus wir die passende Groesse ermitteln werden. Sollte sich dennoch ein Fehler eingeschlichen haben, so ist ein Umtausch in eine andere Groesse - innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Sendung selbstverstaendlich moeglich.

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Wie wird der SWISS HORSE BOOT angepasst?

Das ANPASSEN soll moeglichst am frisch ausgeschnittenen, ungefetten Huf erfolgen, der zuvor von losem Schmutz gereinigt wurde.
Nehmen Sie jetzt den ersten BOOT und ziehen das Halteriemchen samt Schutzhuelle aus dem Fuehrungsloch (Schnallenseite). Heben Sie nun das Pferdebein an, so als wollten sie den Huf saeubern bzw. auskratzen. Als naechstes nehmen Sie den BOOT und ziehen ihn von vorne ueber die Zehen nach hinten ueber die Trachten, mit leicht schraubenden Bewegungen ( twisten; links, rechts usw.).
Das ANZIEHEN sollte - zumindest anfaenglich - nicht zu leicht gehen. Sollten Sie mit eigener Kraft den BOOT von Hand nicht ganz ueber den Huf ziehen koennen, so nehmen Sie einen Gummihammer o. Holzhammer zur Hilfe und schlagen zuerst fest gegen die Zehen und dann unterhalb gegen die Trachten. Falls ein solcher Hammer nicht zur Verfuegung steht, koennen Sie auch einen normalen Hammer quer nehmen. Die Zehen muessen dabei unbedingt bis nach vorne in die Schuhspitze reichen und die Trachten muessen im BOOT stehen.
Nun lassen Sie das Pferd voll auffussen. Durch diese Belastung muss das Pferd mit dem Huf voll im BOOT stehen. Tasten Sie den Schuh rundherum ab. Sitzen die Zehen vorne im BOOT ringsherum "satt" an, so passt der BOOT optimal. Bemerken Sie beim Abtasten, das der BOOT irgendwo "Luft" hat und/oder die Zehen gehen trotz Muehe und unter voller Belastung nicht bis in die BOOTSPITZE, dann sind folgende AENDERUNGEN vorzunehmen:

1. Der Huf geht trotz voller Belastung nicht mit den Zehen voll in die Bootspitze.
In diesem Fall ist der Hufwinkel steiler als der Bootwinkel (bis hin zum Bockhuf). Um den Winkel zu verstellen benoetigen Sie einen HEISSLUFTFOEN von 1500 bis 2000 Watt. Erwaermen Sie den Boot innen mit dem Foen, hauptsaechlich im Zehenbereich, und ziehen ihn sofort ueber den Huf. Lassen Sie den BOOT am Huf abkuehlen. Den Boot nicht ueberhitzen, lieber mehrmals erwaermen bis der Boot sich spuerbar leichter ueberziehen laesst. Den Abkuehlungsprozess koennen Sie beschleunigen, indem Sie kaltes Wasser ueber den angezogenen Boot giessen. Auf die gleiche Weise koennen Sie den BOOT leicht dehnen, falls er trotz guter Passform schwer anzuziehen oder etwas zu eng ist, bzw. zu klein sein sollte.

2. Der Huf geht zwar mit den Zehen bis in die Bootspitze und sitzt hinten satt an, aber sie ertasten an der linken oder rechten Seite "Luft".
Das koennte zur Folge haben, das sich der BOOT am Huf waehrend der Bewegung dreht. Dies koennen Sie mit 1-2 seitlichen Einlagen ausgleichen. Die Einlagen sind aus dem gleichen Material wie der BOOT und koennen ebenfalls von uns bezogen werden. Die Montage der Einlagen ist denkbar einfach. Sie brauchen 1 Lochzange und 1-2 Nieten. Die Nieten werden einfach mit einer Wasserrohrzange o.ae. fest zusammengedrueckt oder mit einem Hammer zugeschlagen.
Falls Sie nicht sicher sind, ob der BOOT mit der eingenieten Einlage noch passt bzw. nicht mehr aufziehbar ist, empfehlen wir Ihnen die Einlage vorerst mit einem doppelseitigen Klebeband zu fixieren, um eine erneute Anprobe vorzunehmen.

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Die Huflaenge ueberschreitet die Tabellenmasse. Was ist zu tun?

Ueberschreitet die Huflaenge unser Tabellenmass, so kuerzen Sie die Zehen mittels einer Hufraspel bis max. zur weissen Linie. Ist eine Kuerzung der Zehen nicht mehr moeglich und Ihr Pferd hat einen aussergewoehnlich langen und schmalen Huf, so besteht die Moeglichkeit den BOOT vorne im Zehenbereich zu oeffnen. Bedingt durch unterschiedliche Hufhoehen kann es vorkommen, das der Rand des BOOT direkt am Kronenrand entlang fuehrt. Falls sich dies als stoerend erweist, was sich erst nach mehrmaligem Einsatz zeigt, koennen Sie die Kante mittels einer scharfen Schere abschneiden.

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Mein Pferd soll in Zukunft "BARFUSS" bzw. mit BOOTS gehen. Was ist zu beachten?

War Ihr Pferd bis jetzt beschlagen und Sie wollen in Zukunft "BARFUSS" bzw. mit BOOTS gehen, so haben Sie etwas Geduld. Der Huf braucht mindestens 1 Jahr, bis er sich erholt und wieder stabilisiert hat. Die Hufform wird sich im Endstadium etwas veraendern. Hier hilft laufende Hornbehandlung, indem Sie Risse und loses Horn mit einer Hufraspel abfeilen und den Hufrand entgraden. Zur Unterstuetzung gibt es z.B. als bewaehrtes Mittel KERALIT. Das Mittel ist fluessig und wird mittels Pinsel auf den Huf aufgetragen.

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Was ist bei der Befestigung der Boots zu beachten?

Ziehen Sie das Halteriemchen samt Schutzhuelle quer hinter dem Fesselbein, knapp ueber dem Hufballen entlang, durch die Fuehrungsloecher hin zur Sicherheitsschnalle. Die Schutzhuelle soll dabei beidseitig ca. 2 cm durch die Fuehrungsloecher ragen. In den meisten Faellen ist die Schutzhuelle zu lang. Bitte entsprechend kuerzen, damit Sie die Verschnallung weit genug spannen koennen.
Sollte die Schutzhuelle mal vom Halteriemchen abrutschen, so druecken Sie die Huelle mit einem flachen Gegenstand (Lineal) zusammen und nehmen Sie einen Tropfen fluessige Seife zur Hilfe. Damit erzielen Sie einen besseren Gleiteffekt.
Die erforderliche VERSCHNALLUNGSHOEHE (obere oder untere Loecher) stellen Sie wie folgt fest: Das Halteriemchen soll samt Schutzhuelle knapp oberhalb des Kronenrandes - hinter dem Fesselbein entlang - von innen nach aussen zur Sicherheitsschnalle hinfuehren. Liegt der Kronenrand hoeher als das untere Fuehrungsloch, so waehlen Sie das obere Fuehrungsloch. Ansonsten nehmen Sie das untere Fuehrungslochpaar.(80 - bis 90% bentoetigen die tiefere Verschnallungshoehe.) In wenigen Faellen liegt das untere Lochpaar immer noch zu hoch. In solch einem Fall kann man noch zusaetzlich ein Lochpaar einstanzen.

Anatomisch bedingt kommt es manchmal vor, das die Fuehrungsloecher etwas zu weit hinten sitzen (fast nur bei Gr. 3), wodurch das Halteriemchen leicht ueber die Ballen rutschen kann. Dadurch ist ein leichteres Ausschuhen moeglich. In diesem Fall kann man das Fuehrungslochpaar nach vorn (in Richtung Fesselbein) etwas vergroessern. Somit kann das Halteriemchen mehr in Richtung Fesselbein gespannt werden, um ein Abrutschen ueber die Ballen zu verhindern.
Steht nun die richtige Verschnallungshoehe fest, so ziehen Sie das Riemchen durch die Sicherheitsschnalle und spannen es so weit an, das noch ein dicker Finger zwichen Ballen und Halteriemchen passt. Oder greifen Sie von hinten das Halteriemchen samt Schutzhuelle und versuchen Sie es ueber die Ballen nach unten weg zu ziehen. Gelingt Ihnen das, muessen Sie noch etwas nachspannen. Es empfiehlt sich in den ersten Tagen die Spannung zu ueberpruefen, da das Material sich noch etwas dehnt bzw. flexibler wird. Sollte das Halteriemchen etwas zu lang sein, einfach schraeg abschneiden und mit einem Feuerzeug verschweissen.

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Auf was muss beim Ausziehen des SWISS HORSE BOOT geachtet werden?

Schnalle oeffnen (nicht aufreissen), Riemchen, samt Schutzhuelle aus dem aeusseren Fuehrungsloch ziehen und den Boot mit den Daumen hinten fest herunter druecken. Sie koennen auch einen Hufkratzer hinten ansetzen und den Boot fest nach unten abziehen. Falls Sie nicht genug Kraft haben, koennen Sie mit Hilfe von kaltem Wasser den Boot abziehen. Die gleiche Methode hilft auch beim Anziehen. Den BOOT einfach in kaltes Wasser tauchen.

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Benoetige ich Stollen fuer den BOOT?

Erforderlich sind mindestens 2 Stueck pro BOOT. Bei Zugpferden mit schweren Lasten bis zu 6 Stueck pro BOOT. Stollen haben sich bei Eis und Schnee, rutschigem Untergrund oder aehnlichem als sehr vorteilhaft erwiesen.
Zur MONTAGE muessen Sie an den markierten Stellen 11mm-Loecher bohren. Stecken Sie die Schraubhuelse von innen nach aussen durch und legen die Unterlegscheibe von aussen an das Loch. Zum Schluss werden die Stollen mit einem Gabelschluessel sehr fest eingeschraubt.

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Sind Fangriemchen empfehlenswert und wozu werden diese gebraucht?

Besonders empfehlenswert sind die Fangriemchen in Gegenden mit sehr steilen Haengen und Bergen. Sie geben dem BOOT noch zusaetzlichen Halt im Gelaende. Man schnallt das Riemchen vorne durch die Fuehrungsloecher. Auf keinen Fall darf das Fangriemchen zu fest verschnallt werden, eher zu locker als zu fest.

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Allgemeine Hinweise

Noch ein paar Tipps damit Sie recht lange Freude an Ihrem SWISS HORSE BOOT haben: Reinigen Sie die BOOTS stehts gut mit Wasser, bringen Sie kein Oel oder Fett auf BOOT oder Huf. Wenn Sie den BOOT ueber laengere Zeit am Huf lassen, lueften und saeubern Sie ihn bitte alle ein bis zwei Tage. Der SWISS HORSE BOOT eignet sich bestens fuer den Dauereinsatz und ist auch als Kranken- und Transportschuh ideal. Es sind keine teuren Transportgamaschen mehr erforderlich.

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